BVJ Holztechnik

An unserer Schule gibt es Berufsvorbereitungsklassen mit unterschiedlichen beruflichen Schwerpunkten.

In mindestens einer von ihnen steht das Arbeiten mit dem Werkstoff Holz im Vordergrund.

Allgemeines

An unserer Schule gibt es Berufsvorbereitungsklassen mit unterschiedlichen beruflichen Schwerpunkten.

In mindestens einer von ihnen steht das Arbeiten mit dem Werkstoff Holz im Vordergrund.

Hast du Spaß am Umgang mit Holz, möchtest vielleicht Holzbearbeiter oder Tischler werden und hast Interesse an Technik und Maschinen? Dann bist du richtig im BVJ-Holztechnik.

Dieser erste Teil der Berufseinstiegsschule vermittelt dir einen Eindruck davon, wie es ist, in einer Holzwerkstatt zu arbeiten und bereitet dich auf die Berufseinstiegsklasse Holztechnik vor. Hier lernst du den Umgang mit Werkzeugen und handgeführten Maschinen für die Holzbearbeitung.

Das Schuljahr ist sehr abwechslungsreich. Es gibt Projektarbeiten (siehe Fotos unten), Praktika und bei Interesse auch eine Klassenfahrt.

Anmeldeformular: Hier

 

Werkstücke

Frühstücksbretter

Unser erstes Werkstück ist meistens ein Frühstücksbrett aus Erlenholz.
Jeder entwirft sein Brett und bringt es anschließend mit Hobel, Säge, Raspel, Feile und Schleifpapier in Form.
Die Oberflächenbehandlung erfolgt mit Hartöl.

 

 

Hakenbretter

Die Bretter aus Kiefernholz hobeln wir von Hand aus. Anschließend wird aus einem Vierkant ein Rundstab gehobelt, aus dem wir die Haken fertigen.
Bei dieser Arbeit lernen wir die Werkzeuge Feinsäge, Stecheisen und Bohrer kennen.

Aschenbecher

Im Schuljahr 2004/05 waren die meisten in unserer Klasse Raucher und man durfte auch auf dem Schulgelände noch rauchen. So haben unsere Lehrer zugestimmt, als wir Aschenbecher anfertigen wollten.
Neue Werkzeuge: Stechbeitel und Hohlbeitel
Material: Erlenholz

   

Nistkästen

Auch wenn Nistkästen eher im Spätherbst aufgehängt werden, bauen wir im Frühjahr welche für Meisen.
Für die unteren Ecken haben wir eine traditionelle Verbindung geübt und danach auch angearbeitet: die offene Zinkenverbindung. Die restlichen Verbindungen sind geschraubt. Die Klappe vorne ist abnehmbar, so dass die Kästen nach der Brutzeit gereinigt werden können.
Material: Hier können wir gut unser eigenes Holz, das wir luftgetrocknet haben, einsetzen
(Lärche, Douglasie).

   

Kalaha-Spiel

Dieses uralte afrikanische Spiel für zwei Personen, bei dem man die Spielsteine (Steinchen, getrocknete Früchte oder Glasperlen) des Gegners erbeuten muss, haben wir in zwei Varianten hergestellt: als einfaches Brettspiel oder zum Zuklappen mit zwei Scharnieren. Die runden Vertiefungen haben wir zuerst angerissen und danach mit Hohlbeiteln ausgestemmt. Wer wollte, konnte auch noch ein Motiv seiner Wahl mit dem Schriftenfräser einfräsen.
Holzart: Kiefer
Oberflächenbehandlung: Hartöl

 

Spekulatius-Model

In der Vorweihnachtszeit fertigten wir diese Model aus Erlenholz nach eigenen Entwürfen. Feine Schnitzeisen und Hohlbeitel kamen dabei zum Einsatz.Anschließend haben wir damit in Fachpraxis Ernährung Spekulatiuskekse gebacken.

   

Tragekasten 1

Bei diesen Tragekasten aus gehobeltem Fichtenholz sind präzises Anreißen, Sägen und Stemmen gefragt. Nach dem Aufriss in 3-Tafel-Projektion im Maßstab 1:1 haben wir die einzelnen Stücke abgelängt und anschließend Fingerzinken bzw. Fingerzapfen angerissen und angearbeitet (mit Feinsäge und Stecheisen); allerdings nicht, ohne diese schwierigen Verbindungen vorher zu üben. Das Griffloch und die Form des Mittelbrettes haben wir mithilfe von Bohrer, Raspel und Feile angearbeitet; den Boden untergeschraubt und bündig gehobelt.

   

Tragekasten 2

Auch bei diesem Modell des Tragekastens wurden Fingerzinken als Eckverbindung angearbeitet und der Boden untergeschraubt. Das fehlende Mittelbrett wurde durch einen selbstgehobelten Rundstab als Tragegriff ersetzt; die Griffhalterungen abgeplattet und angeschraubt, und oben haben wir ein Loch mit dem Durchmesser des Griffs gebohrt, den Griff eingeleimt und verkeilt.

   

Kreuz

Über dieses Kreuz wollen wir hier nicht zuviel verraten..., denn es ist ein Geschicklichkeitsspiel, bei dem man durch geschickte Bewegungen versuchen muss, die zwei überblatteten Teile des Kreuzes zu trennen. Das ist gar nicht so einfach, denn die losen Dübel in den Löchern scheinen es immer wieder zu verhindern.
Präzises Anreißen, Bohren, Verleimen und Ablängen waren auch hier wieder gefragt.

 

Projekte

Bouleplatz

Unsere Vorgänger hatten, nachdem sie selbst einmal mit ihren Lehrern Pétanque gespielt hatten,die Idee, auf dem Schulgelände einen Bouleplatz zu bauen.
Ausgesucht und genehmigt wurde ein wunderschöner Platz im Innenhof, mit Böhmeblick.
In wochenlanger Handarbeit entstanden vier Spielbahnen mit unterschiedlichen Oberflächenbelägen, die bis heute regelmäßig benutzt werden.
U.a. gibt es mit Herrn Noll wöchentlich eine Wahlarbeitsgemeinschaft „Wir spielen Boule“ und auch alle BV-Lehrer spielen jedes Jahr ein Pétanque-Turnier, wo es um einen hölzernen Wanderpokal geht.
Die Materialien wurden durch den Verkauf der alten Pflastersteine und eine Spende der Hauswirtschaftsschüler und -lehrerinnen, die den Schulkiosk betreiben, finanziert.
Der Bouleplatz wurde am 12. März 2004 feierlich eingeweiht.
Viele einzelne Arbeitsschritte waren nötig:

Der zukünftige Bouleplatz im Innenhof im Herbst 2003 Ausmessen der Spielfelder Hochnehmen der alten Pflastersteine bvholz_proj_bou05 Ebnen der Fläche Verteilen von Recyclingbeton bvholz_proj_bou08 bvholz_proj_bou09 bvholz_proj_bou10 Erneutes Ebnen der Fläche bvholz_proj_bou12 Entfernen störender Äste bvholz_proj_bou14 Letzte Schönheitskorrekturen Einweihungsfeier am 12. März 2004

 

Wikingerstuhl

Die Idee war, einen Stuhl in Kleinserie herzustellen und an Schüler, Lehrer und Freunde der Schule zu verkaufen. Dieser Stuhl sollte folgende Kriterien erfüllen: Relativ leicht herstellbar, günstig, zeitlos und funktionell für innen und außen. So entschieden wir uns für den so genannten Wikingerstuhl, in Afrika auch Nachtwächterstuhl genannt. Herr Noll fertigte einen Musterstuhl, anschließend erstellten wir eine Holzliste und jeder von uns baute (s)ein Exemplar. Dies hatte den Vorteil, dass jeder jeden Arbeitsschritt kennen lernte und wir den Stuhl besser kalkulieren konnten.Anschließend rührten wir die Werbetrommel, d.h. wir stellten unsere Stühle im Holztechnik-Schaufenster aus und hängten Plakate auf, auf denen wir unseren „BIG CHAIR“ mit all seinen Vorzügen für € 35,- anboten (€ 25,- für Material und € 10,- „ Arbeitslohn“ für uns). Nach 2 Wochen lagen 16 Bestellungen vor und wir begannen mit der Arbeit.

Grobzuschnitt der Bretter Zusammenzeichnen Aushobeln Anreißen Formfedern einfräsen Verleimen bvholz_proj_wik07 bvholz_proj_wik08 bvholz_proj_wik09 bvholz_proj_wik10 Zapfenlöcher bohren Zapfenlöcher ausstemmen bvholz_proj_wik13 bvholz_proj_wik14 Profil anfräsen Kerbschnitzen Schleifen der Teile bvholz_proj_wik18 Ölen oder Lasieren bvholz_proj_wik20 Unsere fertigen Einzelstücke Ausstellung im Schaufenster in der Schule Unsere Werbeplakate bvholz_proj_wik24 bvholz_proj_wik25

 

Ein Marterpfahl für Lehrer

Zum Schuljahresabschluss 2004/05 haben wir uns mit einem Kunstwerk an unserer Schule verewigt,nämlich einem „Marterpfahl für Lehrer“. Herr Noll fällte bei sich im Garten eine 30cm dicke Fichte, wir transportierten den 6m langen Stamm in die Schule und haben ihn hier entrindet, beschnitzt, verziert, bemalt und an exponierter Stelle aufgestellt.

Kanubau

Unsere Schule liegt direkt an der Böhme und schon seit Jahren gibt es im Bereichsteam Holztechnik die Idee, mit BVJ-Schülern oder in einer AG Kanus aus Holz zu bauen. Wir haben Kajaks aus Kunststoff, aber keine selbst gefertigten Kanadier. Zu hohe Kosten und ein zu hoher Anspruch verhinderten bisher die Umsetzung dieser Idee. Erst ein Besuch der BBS Lüchow brachte den Stein ins Rollen. Ulli Dechant und seine Kollegin gestalten ihren Unterricht im BVJ an den BBS Lüchow fast ausschließlich mit Projekten und bauen schon einige Jahre Kanus. Bei ihrem Modell sind Funktionalität, Finanzierbarkeit und Erfolgserlebnisse für BVJ-Schüler wichtiger als meisterhafte Ausführung, Gestaltung oder edle Materialien.
Heraus kommen Boote, die manchmal nicht so formschön sind, dafür sind sie aber von den Schülern in Partnerarbeit selbst gefertigt und mit ca.100,- € Materialkosten durchaus erschwinglich.
An unserer Schule begann das Projekt Kanubau im BVJ mit einer zweitägigen Lehrerfortbildung für interessierte Kolleginnen und Kollegen im März 2007. Ulli Dechant kam zu uns und lehrte uns den Bau von 2er-Kanadiern der etwas anderen Art.
Für ein Boot benötigt man drei Hartfaserplatten für die Schale, eine Sperrholzplatte für den Boden, diverse Bretter und Leisten aus Fichte für Spanten und Süllrand, 5 m² Teichfolie für die Außenhaut, Maurerschnur zum Verschnüren der Teilsegmente, PU-Leim und –Schaum, Kontaktkleber für die Folie, diverse Schrauben, Bootslack und Versiegelung.
Wir besorgten das Material und bereiteten die Fortbildung im BVJ-Unterricht vor. Zuerst bauten wir ein Modell aus Plakatkarton. Danach zeichneten wir die Formen 1:1 auf Hartfaserplatten auf, sägten sie aus und teilten die Bootshälften mit Sägeschnitten in Segmente ein.
Zwei Tage wurden die Platten für zwei Bootshälften in Wasser eingeweicht, bevor wir sie weiter bearbeiten konnten. Die Segmente wurden nun vorsichtig hochgebogen, gespannt und mit Maurerschnur wieder verschnürt und verknotet. Innen wurden die Nähte mit angeklebten Hartfaserstreifen verstärkt.
Die Bootshälften wurden miteinander verbunden und am oberen Rand wurde nun ein erster Streifen Teichfolie angeklebt, damit wir anschließend den Süllrand innen und außen anschrauben konnten. Danach haben wir wieder im BVJ-Unterricht das Kanu fertig gestellt. Spreizen, Schotten und Abdeckleisten wurden montiert, der lackierte Boden wurde eingeschäumt und die restliche Teichfolie außen angeklebt.
Anschließend wurde das Kanu innen mit Bootslack behandelt.
Nachdem auch noch jeder Schüler ein Paddel gefertigt hatte, transportierten wir das Kanu zur Jungfernfahrt an die Böhme.
Das Kanu ist kein Leichtgewicht aber es schwimmt, liegt gut im Wasser, ist schnell und wendig.
Das Projekt hat allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht und wir haben schon ein zweites Kanu in Arbeit. Leider gibt es im Moment keine BVJ-Klasse mit Hauptberufsfeld Holztechnik, doch geben wir die Hoffnung nicht auf, noch mehrere Kanus zu bauen; schließlich wollen wir möglichst viele Boote ins Rennen schicken, wenn es tatsächlich irgendwann zu einem Wettrennen zwischen selbstgebauten BVJ-Kanus in der Region kommt.

Exkursionen

Exkursionen im BV Holztechnik

Nordsunder 24.08.2004

Di, 24.08.04
Fachpraxistag im Nordsunder (mit Herrn Noll)

Wir sammeln Blätter, Nadeln und Früchte von verschiedenen Bäumen und machen Fotos von den Bäumen.
Ziel: Erstellung eines Merkblattes zur Baumerkennung.

Nordsunder 31.08.2004

Di, 31.08.04
Fachpraxistag im Nordsunder (mit Herrn Noll und Herrn Ehlermann, Stadtforst)
Themen: Der Wald, Forstwirtschaft in Walsrode, Bäume fällen und aufarbeiten, Holzqualitäten.
Ca. ein Drittel der Landfläche der Erde ist mit Wald bedeckt, in Deutschland 28%, in SFA 35%. Der Stadtforst ist 350 ha groß, davon 55% Nadelbäume und 45% Laubbäume (hauptsächlich EI und BU).
Wald ist Sauerstoffproduzent, filtert die Luft, schützt vor Erosion und dient der Erholung.
In Walsrode wird Forstwirtschaft nach dem LÖWE – Programm betrieben.
LÖWE = langfristiges - ökologisches – Wald - Entwicklungs – Programm
d.h. u.a.: nur dicke, alte Bäume werden gefällt, ohne Rückestreifen im Wald oder Kahlschlag, totes Holz bleibt im Wald, Lichtschächte entstehen, die Vegetation am Boden verändert sich, Qualität wird produziert und geerntet.
15000 Festmeter dürfen in 10 Jahren geschlagen werden.
Festmeter = cbm Stammholz (mittlerer Durchmesser mal Länge)
Raummeter = cbm gestapeltes Holz mit Luftzwischenräumen
Holzsortimente werden ausgehalten, d.h. in Güteklassen eingeteilt:
Güteklasse
A ist Furnierholz, gibt es hier kaum, ca. 200 €/Fm (oder mehr)
B ist Stammware, für z.B. Gestellbau, Fenster, Türen, ca. 75€/Fm
C ist Palettenholz (mit Ästen), ca. 20€/Fm
C ist Feuerholz, ca. 13€/Fm
Im Nordsunder stehen hauptsächlich Buchen (Schattenbaumart), Eichen (Lichtbaumart), Douglasien (Totasthalter, d.h. die unteren toten Äste müssen abgesägt werden, längsgerissene Borke, weiche Nadeln), Fichten (relativ glatte Borke, Nadeln pieken) und Kiefern (lange Nadeln).
Zum Fällen von Bäumen gehört eine Buschmannausrüstung:
20m selbstaufrollendes Bandmaß, Messkluppe, Handpackzange, Motorsäge, Gehör- und Gesichtsschutz, Sicherheitsschuhe, -hose und -jacke.
Arbeitsschritte: Fällrichtung bestimmen, Fallkerbe in Fällrichtung sägen, Fällrichtungskontrolle, evtl. Splintschnitte bei langfaserigem Holz, Fällschnitt mit Keilen oder Hebeln.
Mitbringsel: Fallkerb, Waldbart und Baumscheibe

Bauhof der Stadt Walsrode 07.09.2004

Di, 07.09.04
Fachpraxistag auf dem Bauhof der Stadt Walsrode (Herr Noll und Herr Ehlermann)
Besichtigung der zum Trocknen gestapelten, gesägten Holzbohlen.
Mehrheitlich EI, FI, DG für Außenbauten in der Stadt, auf Spielplätzen,in Kindergärten, für Bänke und Brücken (etwas RÜ)
Gestapelt wurden die Stämme in N/S-Richtung, O/W- Richtung abgedeckt, zwischen den Brettern, Bohlen oder Kanthölzern liegen Stapelhölzer, bei EI und RÜ verhindern in das Hirnholz geschlagene Wellenbänder Rissbildungen am Bohlenende.

Marienstein 05.10.2004

DI, 05.10.04
Fachpraxistag in Marienstein, bei Herrn Hibbe, mobiles Sägewerk
Wir kaufen von Herrn Hibbe einen 5 m langen Lärchenstamm, 44 cm mittlerer Durchmesser = 0,75 Fm für € 43,50 incl. MwSt.
Der Preis für einen Fm sägen beträgt € 46.- zzgl. MwSt.
Die Lärche stand in Oerbke, war ca. 80-85 Jahre alt, 25 m hoch, langsam gewachsen und von mittlerer Qualität.
Wir ließen die Lärche in 26 mm dicke Bretter sägen und halbierten die Länge auf 2,50 m.
Anschließend fuhren wir die Bretter zur BBS, um sie zu stapeln und zu trocknen.
Herr Hibbe hat eine mobile, horizontale Blockbandsäge, Serra Mammut, Preis ca. € 65000.-, 15 KW Motor, hydraulischer Vorschub mit Seilzug, max. Vorschub 40 m/min, für Stämme bis 12 m Länge und 90 cm Durchmesser. Im Wald wird ein Stromaggregat benötigt. Das Sägeblatt (€ 120.-) ist 8 cm breit und 1,2 mm dick, Sägeschnittbreite: 2 mm und hat Stillit-Trapez-Flachzähne, die ca. 25-30-mal nachschärfbar sind. Für verdreckte Rinde gibt es einen Vorschneider mit 2 cm Schnitttiefe.Um ein Verharzen der Sägebandrollen zu verhindern, tropft bei harzhaltigen Hölzern ständig Speiseöl auf das Sägeblatt.

Stapeln der Lärchenbretter 06.10.2004

MI, 06.10.04
Stapeln der Lärchenbretter zu einem Blockstapel in einem Unterstand der BBS zur Freilufttrocknung, auf Lagerhölzern, leider nicht quer zur Hauptwindrichtung Ost/West aber geschützt vor Regen und Sonne, mit quadratischen Stapelhölzern.
Elektronische Messung der Holzfeuchte ( in einem Mittelbrett, ca. 40 cm vom Brettende).
Ergebnis: 38 %
In Zukunft soll die Holzfeuchte regelmäßig gemessen werden, um nachzuweisen, ob und wie viel die Lärchenbretter im Winter trocknen und wann sie klimatrocken sind.
2. Messung im Dezember 2004: 24%
3. Messung Ende Januar 2005: 18%
4. Messung Anfang April 2005: 14%

Nordsunder 06.04.2005

MI, 06.04.05
Wieder einmal im Nordsunder, um beim „Holz rücken“ zuzuschauen.
Herr Küddelsmann sen. von der gleichnamigen Firma erklärt und demonstriert uns die Rückevorgänge...wa
Er fährt und bedient im Auftrag der Stadtforstverwaltung Walsrode einen Forwarder, Bauj. 1982 in Schweden, mit 100 PS.
Mit dieser Maschine macht man keine Durchforstung wie mit einem Prozessor, sondern sog. „Sammelhiebe“, d.h. man fährt nach Karte durch den Wald, sammelt die Baumstämme nach Holzarten und Längen getrennt ein und stapelt sie an verschiedenen Wegen zum Abtransport.
(hier: Lärche, Douglasie, Fichte und Kiefer)