BbS Walsrode entlässt 110 unbegleitete jugendliche Flüchtlinge

Multikulturell: 110 Schüler aus den Ländern Irak, Somalia, Guinea, Afghanistan und Syrien wurden an der BBS Walsrode entlassen.

Die Flüchtlingssituation ließ in den vergangenen Monaten an den Berufsbildenden Schulen die Schülerschaft multikulturell werden. „Alle unbegleiteten jugendlichen Flüchtlinge, die sich gemeldet haben, wurden an unserer Schule aufgenommen", so Schulleiter Andre Kwiatkowski der Berufsbildenden Schulen Walsrode in seiner Ansprache im Rahmen der Entlassung von 110 Schülern aus den Ländern Irak, Somalia, Guinea, Afghanistan und Syrien zurück. Kwiatkowski lobte die Integrationsbemühungen und Sprachfortschritte seitens der neuen Schüler.

Die Einrichtung von sieben neuen Klassen mit sprachlichen und fachpraktischen Inhalten forderte sowohl den Schülern als auch den unterrichteten Lehrern viel ab. „Möglich war dieser Erfolg nur durch viel Engagement und Improvisationsgeschick der Kollegen", unterstrich Kwiatkowski das Ergebnis. Der Erfolg der Bemühungen ließe sich mit Zahlen untermauern: immerhin hätten knapp 15 Prozent der neuen Schüler, die unbegleitet den Weg in die Region gefunden haben, in kürzester Zeit die Voraussetzungen zur Aufnahme in weiterführende Schulformen erfüllen können. Damit seien sie ihrem Ziel einer beruflichen Perspektive und einer abgeschlossen Berufsausbildung ein Stück näher gekommen.

Quelle: Walsroder Zeitung vom 18.07.2016

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