Abgeordnete Klingbeil und Zinke im Gespräch mit Schülern, Eltern und Schulleitungen von BbS und Gymnasium Walsrode

Gespräche zum Thema Schülerbeförderung: Lars Klingbeil und Sebastian Zinke (von rechts) nahmen viele Hinweise mit.Der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil und der SPD Landtagsabgeordnete Sebastian Zinke trafen sich mit Schülervertretern, Elternvertretern und Schulleitungen der BbS und des Gymnasiums in Walsrode, um sich über die Pläne der neuen Landesregierung zur Schülerbeförderung auszutauschen.

„Die neue niedersächsische Landesregierung hat sich im Koalitionsvertrag verpflichtet, für Schülerinnen und Schüler im Sekundarbereich II sowie Auszubildende die Nutzung von Bus und Bahn zu verbessern. Dieses Thema ist seit längeren im Heidekreis von Bedeutung“, so Lars Klingbeil zu den Hintergründen des Gespräches. Mit Schülern und Eltern habe er oft über diese Frage gesprochen. Um das Ziel zu erreichen, solle der Schülerverkehr im Sekundarbereich II an Gymnasien und Berufsbildenden Schulen schrittweise kostenfrei gestaltet
werden und ein „Niedersachsen-Schülerticket“ mit Eigenbetrag angestrebt werden.

Derzeit werde geprüft, welche Möglichkeiten sowohl für Schülerinnen und Schüler, für die Unternehmen des öffentlichen Personennahverkehrs als auch für das Land Niedersachsen gut umgesetzt werden können, sagte Sebastian Zinke dazu. Denkbar sei ein Schülerticket, das auch außerhalb der Schultransportzeiten genutzt werden könne und so mehr Mobilität für junge Menschen ermögliche.

Beiden Abgeordneten wurde vonseiten der Gesprächsteilnehmer mitgegeben, dass das angestrebte Schülerticket sowohl für den Bus als auch für die
Bahn gelten müsse, weil im Heidekreis viele Schüler beide Verkehrsmittel nutzen. Zudem müsse im Landtag darauf geachtet werden, dass alle Schüler von allen Zweigen der Berufsbildenden Schulen von diesem Ticket profitieren.

Berufsschulleiter André Kwiatkowski erläuterte, dass nicht alle Zweige der BbS Walsrode im Sekundarbereich II seien. Die Abgeordneten Zinke und Klingbeil nahmen die Hinweise auf, um sich im Land weiterhin für mehr Attraktivität der Schülerbeförderung einzusetzen.

Quelle: Walsroder Zeitung vom 14.12.2017

 

TOP