Grundsätze der Leistungsbewertung der Berufsbildenden Schulen Walsrode

Beschluss der Gesamtkonferenz vom 15.12.2020

Leistungsermittlung

  • Die Leistungen der Schüler*innen werden auf der Basis von Leistungsnachweisen nachvollziehbar bewertet. 
  • Leistungsnachweise überprüfen den im schulischen Curriculum beschriebenen Kompetenzerwerb.
  • Beschlüsse zur Leistungsbewertung gewährleisten die Vergleichbarkeit der Leistungen der Schüler*innen.
  • Im Rahmen der Leistungsbewertung sind Leistungen nicht nur im Bereich der Fachkompetenz, sondern auch in anderen Kompetenzbereichen zu berücksichtigen.
  • Die Notengebung in den Zeugnissen berücksichtigt als pädagogische Einzelfallbeurteilung rechnerisch ermittelte Noten und den individuellen Lernfortschritt.
  • Schulhalbjahreszeugnisse berücksichtigen die Leistungen eines Schulhalbjahres, Schuljahreszeugnisse die des gesamten Schuljahres.
  • Die Noten im berufsbezogenen und im berufsübergreifenden Lernbereich ergeben sich aus den ihnen zugeordneten Fächern, Lernfeldern, Lerngebieten, Qualifizierungsbausteinen oder Modulen. 
  • Nachweislich unverschuldet versäumte Leistungsnachweise werden nachgeholt.
  • Wird gegen Regeln bei der Leistungserbringung verstoßen, kann der Leistungsnachweis mit der Note ungenügend (0%) bewertet werden.

Arbeits- und Sozialverhalten

  • Das Arbeits- und Sozialverhalten der Schüler*innen wird nach schulweit einheitlichen Standards beurteilt.

Transparenz

  • Zu Beginn des Schuljahres und Schulhalbjahres werden die Schüler*innen in allen Fächern, Lernfeldern, Lerngebieten, Qualifizierungsbausteinen oder Modulen durch die jeweilige Fachlehrkraft über zu erbringende Leistungen und die Gewichtung einzelner Leistungsbestandteile bei der Notengebung informiert.
  • Die Schüler*innen werden über die Möglichkeit in Kenntnis gesetzt, dass einzelne Fächer, Lernfelder, Lerngebiete, Qualifizierungsbausteine oder Module ggf. nur in einem Halbjahr unterrichtet und die entsprechenden Noten in das Schuljahreszeugnis bzw. das Abschlusszeugnis übernommen werden.
  • Schriftliche Leistungsnachweise werden angekündigt.
  • Die Schüler*innen werden regelmäßig über ihren jeweiligen Leistungsstand informiert. 

Rechtsgrundlagen und Beschlüsse

  • Nach § 34, Abs.2 NSchG werden die Grundsätze der Leistungsbewertung durch die Gesamtkonferenz beschlossen.
  • Die Bildungsgang- und Fachgruppen konkretisieren gemäß § 35a, Abs.2 NSchG und § 22 BbS-VO die Grundsätze der Leistungsbewertung.
  • Die Klassenkonferenz setzt die auf dem Zeugnis ausgewiesenen Noten gemäß §35, Abs.2, Satz 2 NSchG fest.

 

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